Kommunionkindertag 2001


„Mit Dir bin ich echt stark!“ – Kommunionkindertag im Schönstattzentrum Marienpfalz

Herxheim. „Mit Dir bin ich echt stark!“ – Unter diesem Thema stand in diesem Jahr der Tag zur Nachbereitung der Erstkommunion im Schönstattzentrum Marienpfalz.

Etwa 35 Kommunionkindern, teils mit ihren Müttern, waren der Einladung der Schönstatt-Mädchen- und -Mannesjugend gefolgt, sich gemeinsam über Möglichkeiten der christlichen Lebensgestaltung nach dem Weißen Sonntag auszutauschen.

Am Beginn des Tages stand der Gottesdienst mit Pfarrer Markus Klein (Ludwigshafen), der in seiner Predigt die Bedeutung der Eucharistie als Fest, zu dem Jesus uns immer neu einlädt, hervorhob.

Anschließend erzählte er die Geschichte von dem Jungen Laurentius, der im Rom zur Zeit der Christenverfolgung bei dem Versuch, die Kommunion zu anderen Menschen zu bringen, getötet wurde. Auch wir hätten heute den Auftrag, Christus in unserem Herzen hinaus zu den Menschen zu tragen. Zwar seien wir heute nicht mehr so bedroht, wie der Junge in der Geschichte, aber auch für uns gebe es Situationen, in denen es Selbstüberwindung und Mut brauche, zu unserer Freundschaft mit Jesus zu stehen.

Am Nachmittag griffen die Kinder in kleinen Gruppen das Thema des Tages „Mit Dir bin ich echt stark“ auf. Am Beginn stand er Gedanke von Jesus, der sie als Freunde an seinen Tisch lädt und der ihnen seine Freundschaft anbietet. Nun liege es auch an ihnen, diese Freundschaft zu pflegen.

Dazu beschäftigten sie sich mit der Geschichte von Lisa, einem Mädchen, das in eine größere Stadt zieht und dort keine Freunde findet, da sie den Vorstellungen der Stadtkinder nicht entspricht. In einem Traum begegnet sie Jesus, der sich mit ihr unterhält und sich für sie interessiert. Durch diesen Traum wurde Lisa klar, dass Jesus ihr Freund ist und bleibt. Aus dieser Erkenntnis gewinnt sie dann die Kraft zu akzeptieren, dass sie nicht unbedingt den Vorstellungen der Anderen entsprechen muss, um zufrieden und glücklich zu sein. Sie kommt zu dem Ergebnis: „Mit Dir (Jesus) bin ich echt stark“.

Parallel waren die Eltern zu einem Gruppengespräch über christliche Erziehung eingeladen. „Die Kirche erwacht in den Familien.“ Mit diesem abgewandelten Zitat wurde deutlich gemacht, dass das Elternhaus eine entscheidende Bedeutung für die Weitergabe des Glaubens hat. Kein Religionsunterricht und keine Sakramentenvorbereitung könne ersetzen und kaum nachholen, was im Elternhaus versäumt wurde.

Die kleinen Zeichen des Glaubens in der Familie - wie z.B. das Kind zu Hause mit einem Kreuzchen auf die Stirn segnen, Morgen-, Abend- und Tischgebet, hätten eine immense Bedeutung. Sie schafften ein Klima, in dem das Kind eine Beziehung zu Gott finden könne.

"Eine Familie, die zusammen betet, bleibt zusammen." hat Mutter Teresa den Familien ins Stammbuch geschrieben.

Ausschlaggebend für das Gelingen der Glaubensweitergabe sei das Beispiel der Eltern. "Es zählt nur, was wir tun, nicht was wir den Kindern zu tun empfehlen."

Nach dem Kaffee informierten die Schönstatt–Mädchen- und -Mannesjugend über ihre Sommeraktivitäten und luden dazu recht herzlich ein.

Die Mädchenjugend veranstaltet in diesem Sommer Ferientage vom 6.–9. August in der Marienpfalz, die Mannesjugend fährt von 5.–15. Juli ins Zeltlager nach Oberkirch / Schwarzwald. Infos unter Tel. 06341 / 33821.

 

Johannes Dejon

 

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